Info über Güstrow

Im 16. Jahrhundert entstand dieses bedeutendste Renaissancebauwerk Norddeutschlands zunächst als Sitz des Herzogs Ulrichs, der nach einem Brand der bestehenden alten Burg seine neue Residenz dem Repräsentationsbedürfnis seiner Zeit anpassen ließ.
Die Ostseite des nach Entwürfen des Baumeisters Franz Parr errichteten Schlosses ist offen.
Ein die Lücke nahezu ausfüllender Flügel wurde am Ende des 18. Jh. abgebrochen. Nachdem 1695 die Linie Mecklenburg-Güstrow erlosch, war Güstrow nur noch Nebenresidenz der Herzöge von Mecklenburg. Zwei Jahre war das Schloß Schauplatz der glanzvollen Wallensteinschen Hofhaltung, aber auch Ausgangspunkt großzügiger und kluger Reformgedanken.
In den folgenden Jahrhunderten erlebte das Schloss eine wechselvolle Geschichte bis 1972 nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten die ersten Räume als Schlossmuseum genutzt werden konnten.
Das Schloss bietet seinen Besuchern neben den historischen Repräsentationsräumen in einer ständigen Ausstellung Kunst und Kunsthandwerk von der Antike bis zur Gegenwart sowie eine Jagdwaffenausstellung aus der Sammlung der mecklenburgischen Herzöge.

 

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Schloss
Hotel
Berliner Zimmer

 

Wanderpokal am 04.02.2006
Gruppenfoto

Bilder vom OFM-Treffen


Güstrow
Berlin
Hannover

 


Pokalübergabe
Siegermannschaft (Hannover)
Torschützenkönig (16 Tore)
bester Torwart (Berlin)

 

OFM - FUMP - PARTY

 

Spielplan


Der etwas andere Turnierbericht aus Sicht eines OFM-Verrückten

Es ist Freitag, der 03.02.2006, ca. 21 Uhr am Bahnhof Berlin-Alexanderplatz. Feierabend.
Ich warte auf den Zug nach Hause. Gong.
Die Computerstimme der Bahn vermeldet Schienenersatzverkeher auf halber Strecke.
Das bedeutet mindestens 30 min länger unterwegs. Scheiße, denke ich, muss doch morgen fit sein...?

22:45Uhr bin ich zu Hause. Tasche packen-Nix da! Ab ins OFM-Forum. Letzte Neuigkeiten checken.
Dann ins Bett. Schlafen-Nee! Viel zu aufgedreht. Der Wecker wird auf 5.00h gestellt.
Schließlich hindert mich das TV am Einschlafen. Aber dennoch komme gegen 0-Uhr-nochwas zur verdienten Ruhe.

Düddeldüt. Der Wecker! 5 Uhr. Mann, was war die Nacht kurz.
Auf gehts. Rechner hochfahren, nebenbei Katzenwäsche und erste Sachen ausm Schrank gesucht. Ah-endlich.
Der Rechner ist hochgefahren. www.onlinesoccermanger.net Und siehe da. Ein Sieg, der Aufstieg zum Greifen nahe.
Oho...die nette Lady, die in den nächsten 36h kaum was von mir haben wird, bringt mir den Tee an den PC.
Der Tag fängt gut an.
Noch 20 min. Schnell Tasche gepackt und dann ab zum Bahnhof.

05:59 Uhr
Abfahrt in Richtung Hauptstadt. Der Zug ist ziemlich leer, aber unterwegs steigen Leute zu.
Recht viel los, so früh am Wochenende. Ca. 7 Uhr. Ich erreiche Berlin. Umstieg in die S-Bahn.

07:35 Uhr
erreiche den vereinbarten Treffpunkt.
Patty und Moonshade sollen mich empfangen. Ich steige aus.
Ein Blick- Ah- Der alte Mann ist schon da. Patty, der Choffeur für heute.
Wir kannten uns ja schon und haben uns erstmal über unsere OFM-Siege gefreut.
Nun fehlte nur noch unser 3. Mann.
Problem: Wie sieht er aus? Aber kein Problem für Patty. Er ihn gleich auf ca. 30m Entfernung erkannt.

Die Fahrt ging los. Somit auch ein Thema, na gut Hauptthema: OFM. Wie heißt Deine Mannschaft?
Wie groß ist Dein Stadion? Spielst du aktiv Fußball? Fragen, die OFM-Manager bewegen!

Patty war gut vorbereitet: Routenausdruck, gute Musik, was will man mehr.
Nach ca. 30 min erste Pause bei einem goldenen M. Hmm...lecker.
Dann ging es weiter zum heiß ersehnten Tunier.

09:50Uhr
Wir erreichen das Gästehaus in Güstrow. Sehr nett. Die Hannoveraner sind auch schon da.
Der Bus steht vorm Haus. Kurzer Blick in unser Zimmer und weiter gehts in Richtung Halle.

Ankunft an der Halle. Siehe da. Die Vorbereitungen laufen auf hohen Touren.
Stukst(r)ammgast und Esposito habe ich gleich erkannt bzw. gehört
Die 2. Hälfte der Berliner Mannschaft ist auch schon da. Tazdevil, Tavaron und dessen Bruder sind mit der Bahn angereist.

12.00 Uhr
es geht los. Aber nicht für uns Berliner. Wir bestreiten erst das 3. Spiel.
Güstrow II und Hannover haben das erste Spiel.
Hannover zeigte gleich seine Klasse. Schnelles Umschalten und feine Spielzüge bestimmten ihr Spiel.
Endstand 5:0 für die Neulinge. Da schauten Güstrow und Berlin nicht schlecht.

Ich durfte dann endlich gegen ca. 12:30 ran.
Erstes Spiel der Berliner gg. Güstrow II. 2:5. Ohje...so wie ich es erwartet habe.
Wir sind Außenseiter! Moonshade pflügte das ganze Turnier über die gegnerische Hälfte um.
Er kämpfte wie verrückt.
Erzielte 4 Tore, das sind 66% aller Berliner Tore Mein Respekt! Ich war schon nach 3 Minuten platt.
Da bemerkte ich unseren großen Nachteil. Wir waren nur 5 einsatzbereite Spieler, konnten das ganze Tunier über nicht wechseln.
So kam, was kommen musste. 8 Spiele, 8 Niederlagen, nur 6 Tore.
Die restlichen Spiele habe ich nicht so mitbekommen, da ich in den spielfreien Zeiten im Sauerstoffzelt lag.
Egal, der Spass stand im Vordergrund und den hatte ich.

Hannover machte das Rennen. 8 Siege und 40:6 Tore sprechen für sich.
Zappa wurde Torschützenkönig mit 16 Treffern und holte sich die Kanone.
Sie hatten sich den Pokal auch redlich verdient.
Sehr schöner Fußball und sehr faiere Spielweise. Gratulation.

Eine Überraschung gab es doch noch: Tavaron wurde trotz 51 Gegentreffern zum besten Torhüter des Tuniers gewählt.
Was doch noch ein versöhnlicher Abschluss.

Anzumerken ist die Tormusik, die sich jedes Team aussuchen konnte. Einfach genial.
Auch mit "We are the Champions" kam Pokal-Atmosphäre auf.
Mann kann es gar nicht beschreiben, muss man erlebt haben.

17:30 Uhr
Endlich, die Quälerei ist vorbei und folgt der angenehme Teil des Treffens.
Aber erstmal noch Duschen. Duschen? Nicht wirklich. War ja fast eine Badewanne.
Das Wasser stand mindestens 12cm hoch.
Aber das waren doch die Dinge, die es ausmachten.

Schnell noch ins Hotel und Sportschau geguckt. Aber soviel hab ich nicht mitbekommen. War total platt.
Ebenso Moonshade, der sich ?da vorne? alleine den Arsch aufgerissen hat. Tat einem ja richtig leid.

19:05 Uhr
Auf ins Schnick-Schnack. Ein sehr zu empfehlendes Lokal in Güstrow.
Fast alle waren schon da, nur die Sieger nicht.
Stattdessen war doch sehr häufig das weibliche Geschlecht zu bewundern welches dort ein und aus ging oder uns auch bediente

20:30 Uhr
Die Hannoveraner fanden ins Schnick-Schnack und wurden mit Standingovations empfangen.

Von nun an wurde gefachsimpelt was das Zeug hielt: Stadionausbau, Taktik, Transfers.
Nicht zu vergessen die 2. Etage und auch über ?BigMama? und ?Schokobraune? wurde diskutiert.
Positiv auch zu erwähnen: EinWirt, die sich dazugesellte und eine Bedienung, bei der man mit Bestellen gar nicht aufhören konnte

01:00Uhr
Das verbliebene Berliner Trio (Tazdevil, Tavaron und dessen Bruder sind mit dem Zug bereits um 21h gefahren)
machte sich auf dem Weg zurück ins Hotel.

08:30 Uhr
Aufstehen! Frühstück. War lecker! Mit Ei und Müsli usw.
Aber erste Hiobsbotschaft von Pattys Frau: OFM-Server ist tot.

10:00 Uhr
Abfahrt nach Hause.
Aber vorher noch mal mit den Hannoveranern geschnackt.
Denen war die Siegsfeier anzusehen.

10:40 Uhr
lt. Pattys Frau ist der Server immer noch nicht zum Leben erwacht.

12:00 Uhr
Ankunft in Berlin. Weiter geht?s mit S-Bahn und DB.

14:15 Uhr
Ich bin zu Hause und fahre wieder den Rechner hoch, nachdem ich meine bessere Hälfte begrüßt habe.
Jaaaa...Der OFM funktioniert und ich habe gewonnen.

Fazit:
Ein würdiger und sehr symphatischer Sieger.
Sehr nette Gastgeber (aber das war nach dem Spiel in Berlin auch nicht anders zu erwarten).
Auch Güstrow kann man abends weggehen und dort auch übernachten.
Ein supergeiles Event!
Ich würde sehr gern wieder nach Güstrow fahren, aber zuerst geht?s nach Hannover, um dann mal einen ersten Sieg einzufahren.

Danke Scheibi für den Bericht. Besser hätte ich den auch nicht schreiben können.